Donnerstag, 9. November 2017


14.00 Uhr Registrierung


14.45 Uhr Light Welcome (Forum)



15.00 Workshop-Stream 1

1.1 Nachhaltigkeitskommunikation im Mittelstand

„Tue Gutes und rede darüber“ ist eine Haltung, die viele Mittelständler aus Bescheidenheit nicht teilen. Insbesondere dann, wenn sich das Gute aber auf die sozialen und ökologischen Eigenschaften des hergestellten Produktes, des Produktionsprozesses oder der verwendeten Materialien beziehen, ist dies nicht nur für das eigene Unternehmen wirtschaftlich schädlich, sondern auch für die Entwicklung der Branche hin zu mehr Nachhaltigkeit sehr bedauerlich.

Wie eine authentische, glaubwürdige und sympathische Nachhaltigkeitskommunikation auch im Mittelstand funktioniert, welches die Instrumente und Treiber sind, verraten uns Pioniere ihrer Branchen:

Gäste:
  • Florian Henle, Geschäftsführer, Polarstern GmbH
  • Ralf Lokay, Geschäftsführer, Druckerei Lokay e.K.
Moderation: Dr. Katrin Wippich, B.A.U.M. e.V.


1.2 Nudges - Wie Konzerne strategische CSR-Themen anstoßen

Viele Konzerne engagieren sich in Projekten mit gesellschaftlichem Bezug. Oft handelt es sich um strategisch relevante Themenfelder, bei welchen Stakeholder aus unterschiedlichen Sektoren aktiv in die Projekte eingebunden werden.

In dem Workshop werden konkrete Beispiele aus der Praxis vorgestellt, die zeigen, wie Konzerne Kommunikationsinitiativen entwickeln und durchführen können, die Stakeholder zur Zusammenarbeit bzw. zum Mitmachen motivieren. Gemeinsam mit den Teilnehmern diskutieren die Fallgeber die Legitimität und die Grenzen solcher Initiativen.

Leitfragen für den Workshop:
  1. Wie entstehen solche Initiativen – wer muss im Unternehmen eingebunden sein?
  2. Wie kann man verhindern, dass dies als Greenwashing kritisiert wird?
  3. Wo sind die Grenzen solcher Projekte und der begleitenden Kommunikation?

Gäste:
  • Daniela Blaschke, Projektleiterin Shift, Volkswagen AG
  • Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement, Microsoft Deutschland GmbH
Moderation: Nicole Roschker, Leiterin AK CSR-Kommunikation (DPRG/DNWE) & Tobias Bielenstein, Partner Branding Institute, Schweiz


1.3 Nachhaltigkeitskommunikation von start-ups und kleinen Unternehmen

Nirgendwo kann so deutlich werden, dass Nachhaltigkeit ein entscheidender Motor für Innovation, Begeisterung und Erfolg sein kann wie bei start-ups und kleinen Unternehmen. Die Integration von sozialen und ökologischen Zielen von Anbeginn in das Geschäftsmodell kann den entscheidenden USP ausmachen. Untrennbar damit verbunden ist die erfolgreiche Kommunikation mit den Stakeholdern, die im Idealfall nicht nur vom Business Case überzeugt, sondern an der Entwicklung des Unternehmens beteiligt werden sollen. Da die Deckung des Finanzbedarfs eine der großen Hürden von jungen Unternehmen ist, kommen wir in dem Workshop ins Gespräch sowohl mit Vertretern von start-ups wie als auch mit Repräsentanten aus dem Bereich der Finanzierung und loten aus, wie Nachhaltigkeitsthemen erfolgreich in die Kommunikation integriert werden können.

Gäste:
Der Workshop findet in Kooperation mit dem CSR-Hub NRW statt, einer Initiative des Wuppertaler Think und Do Tank CSCP und dem Business Angels Netzwerk Deutschland e.V. (BAND)

Moderation: Dr. Frank Simon, DNWE e.V.


1.4 Nachhaltigkeitskommunikation im öffentlichen Sektor

Der öffentliche Sektor unternimmt nicht nur große Anstrengungen, Bürger, Unternehmen, Vereine und Verbände zu nachhaltigem Verhalten zu bewegen, sondern steht auch in der Pflicht, das eigene Nachhaltigkeitsengagement sowohl nach innen wie auch nach außen zu kommunizieren, um so mit gutem Beispiel voran zu gehen. Dies betrifft alle Ebenen der öffentlichen Verwaltung: Bund, Land, Kommunen und Landkreise.

Gäste:
In unserem Workshop begrüßen wir für die Nachhaltigkeitskommunikation des Landes NRW:
  • Dr. Elmer Lenzen, macondo publishing GmbH, Münster
  • für die Nachhaltigkeitskommunikation eines Landkreises: N. N.
Moderation: Nicole Roschker, Common Purpose gGmbH & Leiterin AK CSR-Kommunikation (DPRG und DNWE)


16.00 Pause


16.15 Workshop-Stream 2


2.1 Storytelling

Dieser Workshop soll zur originellen und authentischen (CSR-)Kommunikation ermutigen. Zum Beispiel, wie ein Storytelling-Ansatz intern und extern Interesse wecken kann für CSR und, somit letztlich auch Wertschöpfung durch CSR.

Gäste:
  • Joachim Schöpfer (Co-Moderator und Referent), Gründer und geschäftsführender Partner von Serviceplan Corporate Reputation
  • Marco Voigt/Sven Krüger Green Window (angefragt)
  • Alfred Jansen (iglo, Leiter der Unternehmens- und Nachhaltigkeitskommunikation)
Moderation: Dr. Tim Breitbarth, University of Bournemouth, UK


2.2. CSR-Tool & Software im Vergleich (Sponsored Pitch)

Das Management von IT-Prozesse wird immer komplexer und weitreichender, umso wichtiger sind deshalb praxisnahe Tool und IT-Serivces, die helfen Daten schneller zu erfassen, sinnvoll auszuwerten und für zeitnah Kommunikation und Management verfügbar zu machen. In diesem Sponsored Pitch stellen die führenden IT-und Software-Anbieter im Nachhaltigkeitsmanagement und Reporting in kurzen 10-15 Minuten-Pitches Ihre Lösungen vor und beantworten Fragen.

Teilnehmer:
  • Verso
  • Macondo/CSR Manager
  • thinkstep Software
  • EcoIntense GmbH


2.3 Unternehmensverantwortung in der Bürgerwahrnehmung

Ausmaß und Ausgestaltung unternehmerischer Verantwortung sind ein Dauerthema öffentlicher Debatten und werden in Deutschland mit großer Skepsis gegenüber Unternehmen verfolgt. Unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrike Röttger untersucht das Institut für Kommunikationswissenschaft an der Universität Münster in einem dreijährigen Projekt, wie Urteile über die Verantwortung von Unternehmen zu Stande kommen. Dabei stehen drei zentrale Akteure und Stakeholdergruppen im Fokus: Medien, Bürger und Unternehmen.

Auf dem CSR-Kommunikationskongress stellt Prof. Dr. Röttger die Ergebnisse der Bürgerbefragung im Rahmen dieses Projektes erstmals der PR-Fachöffentlichkeit vor. In der Befragung standen mit der Bekleidungsindustrie und Banken zwei Branchen im Fokus, die besonders kritisch beobachtet werden. Dabei wurde u.a. gefragt, wofür und wie Unternehmen Verantwortung übernehmen sollen.

In dem Workshop werden das Projekt und vor allem die Ergebnisse der Bürgerbefragung vorgestellt. Anschließend ist eine Diskussion zu den Ergebnissen und möglichen Schlussfolgerungen für die Unternehmenskommunikation vorgesehen.

Gäste:
  • Prof. Dr. Ulrike Röttger, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster
  • Doreen Adolph, M.A., Westfälische Wilhelms-Universität, Münster
Moderation: Tobias Bielenstein, Partner Branding Institute, Schweiz


17.15 Ende/Transfer zu Rathaus


18.00 Empfang im Friedenssaal des Rathauses der Stadt Osnabrück


Begrüßung durch die Stadt Osnabrück und die Gastgeber

Keynote Götz Werner, Gründer der Drogeriemarktkette DM und CSR-Vorreiter in Deutschland


19.30 Get-Togehter und Networking im Brauhaus Rampendahl


Open End


Freitag, 10. November 2017


08.00 Uhr Registrierung


09.00 Uhr Vortrag


Dr. Heinrich Bottermann: „Globale Umweltprobleme als Herausforderungen für die Wirtschaft und die Bedeutung der Kommunikation“ (Arbeitstitel)

09.15 Uhr Vortrag


Dr. Holger Hoff: Vom 2 Grad Klimaziel zu Planetary Boundaries - nachhaltiges Wirtschaften innerhalb des safe operating space

09.45 Uhr Podium: Mythos Greenwashing? – Grenzen und Pflichten der CSR-Kommunikation


Gäste:
  • Prof. Dr. Dr. Peter Seele, Universität Lugano/Schweiz
  • N.N, Unternehmensvertreter
  • Volker Gaßner, Greenpeace Deutschland
Moderation: Prof. Dr. Lars Rademacher, Hochschule Darmstadt

10.30 Uhr Pause & Umbau


11.15 Uhr Workshop-Stream 3


3.1 Pressearbeit und CSR-Kommunikation

Leitthema ist CSR in der Wirtschaftsberichterstattung. Das Thema soll anhand einer moderierte Diskussionsrunde mit Zuschauerinteraktion aehnlich dem “ARD Presseclub” beleuchtet und ergruendet werden.

Gäste:
  • Christiane Grefe, Redakteurin DIE ZEIT
  • Bernhard Schwager, Robert Bosch GmbH
  • Prof. Dr. Torsten Schäfer, Hochschule Darmstadt
Moderation: Prof. Dr. Peter Seeger, Hochschule Darmstadt www.gruener-journalismus.de


3.2 Nachhaltigkeitsreporting – Sind Standards der Garant für Qualität?

GRI, DNK, IIRC... Möchten Unternehmen über ihre CSR-Aktivitäten berichten, können und müssen sie sich mit der Frage auseinandersetzen, welcher Standard den Rahmen ihres Reportings bildet. Doch ist der Reportingrahmen auch der Garant für gute Qualität im Reporting? Auf welche Faktoren kommt es an?

Auf der Basis von kurzen Impulsvorträgen aus unterschiedlicher Perspektive lautet das Ziel des Workshops, eine Diskussion mit Podiumsgästen und Teilnehmern über die Qualitätsfaktoren von Nachhaltigkeitsberichten zu führen, relevante Qualitätskriterien zu identifizieren und das Verhältnis zwischen Berichtsstandards und Qualitätskriterien zu klären. Dabei wird unter anderem diskutiert werden, warum die Lebensmittelbranche im IÖW/Future-Ranking 2016 der Nachhaltigkeitsberichte im Vergleich zu anderen Branchen schlechter abgeschnitten hat.

Leitfragen des Workshops:
  • Reporting-Standards - für wen sind die eigentlich?
  • Was zeichnet Qualität im Reporting aus – Das IÖW/Future e.V. Ranking 2016
  • Braucht der Nachhaltigkeitsbericht eine Übersetzung in PR und Werbung?
Gäste:
  • Dr. Gerd Scholl (IÖW)
  • Kerstin May, REWE
  • Dietlind Freiberg, McDonalds Deutschland
Moderation: Sabine Braun, akzente kommunikation und beratung


3.3 Social Media

Beschäftigt sich auch Ihr Unternehmen mit der Frage, wie Sie Ihre Zielgruppe im Social Web besser und zielgenauer erreichen können? Wie Sie bestmögliche Reichweite für ihre Nachhaltigkeitsthemen generieren können? Wie Sie mit Ihren Nutzern interagieren können?

Im Workshop „Mit gutem Content zum Erfolg in Social Media“ diskutieren wir zielführende Vorgehensweisen. Die Moderatorin, Utopia-Geschäftsführerin Meike Gebhard, ist Expertin für digitale Nachhaltigkeitskommunikation und lotet mit Ihnen anhand von konkreten Praxisbeispielen Chancen und Grenzen des grünen Social Media Marketings aus.

Gäste:
N.N.

Moderation: Dr. Meike Gebhard, Utopia.de


3.4 Produkt PoS Standards Siegel

Nachhaltige Produkte sollen nicht nur einfach gut sein – sie sollen sich auch verkaufen. Und dabei idealerweise besser abschneiden als Produkte, die mit weniger Umsicht in Punkto Nachhaltigkeit und CSR des Herstellers produziert wurden. Welche Rolle spielt dabei der POS und welchen Beitrag leisten Nachhaltigkeits-Siegel auf der Verpackung und am POS.

Das Ziel des Workshops ist es, dieser Fragestellung aus verschiedenen Perspektiven, u.a. des Handels und der Verbraucherinitiative nachzugehen, die mit Label-Online eine Bewertungsplattform für Nachhaltigkeitssiegel etabliert hat.

Konkrete Fragestellung:

  • Welche Informationen sucht der Verbraucher am POS? Was nimmt er nicht wahr?
  • Welche Siegel „funktionieren“? Können sie angesichts der Fülle der Siegel überhaupt noch funktionieren?
  • Welche Anforderungen sind an ein funktionierendes Siegel zu stellen?

Gäste:
  • Lable-Online/Die Verbraucher Initiative e..V.)
  • N.N.
  • N.N.
Moderation: Tobias Bielenstein, Partner Branding Institute, Schweiz


12.45 Uhr Pause & Lunch


14.00 Uhr Workshop-Stream 4


4.1 Politik und Nachhaltigkeitskommunikation

Mit welchen Zielen, mit welchen Inhalten und welchen Kommunikationsmaßnahmen arbeiten Unternehmen und NGOs in Richtung Politik für mehr CSR/Nachhaltigkeit? Und welche Maßnahmen sind erfolgreich?

Gäste:
  • Sabine Nallinger, Vorständin, Stiftung 2°- Deutsche Unternehmer für Klimaschutz
  • Barbara Küppers, Referatsleiterin Kinderrechte, Terre des Hommes Deutschland e.V.
Moderation: Martin Odeland, Mitglied des Vorstands, B.A.U.M. e.V.


4.2 CSR und Interne Kommunikation

Es gibt keine erfolgreiche CSR-Strategie, die von den Mitarbeitern des Unternehmens als Botschafter und Umsetzer nicht getragen wird. Gelingt dies jedoch sind die positiven Effekte für die Mitarbeitermotivation und -bindung aber auch für externe Kommunikation und Reputation deutlich. Doch wie gewinnt man seine Kollegen für das Thema Nachhaltigkeit mitten im beruflichen Alltag und in Zeiten ökonomischen Drucks. Wie gestaltet und kommuniziert man den damit verbundenen Wandel. Wie vermittelt man den Sinn von CSR und schafft Räume für individuelle und kollektive Sinnstiftung?

Diesen Fragen geht der Workshop auf mehren Wegen nach. Zum einen durch einen kurzen Impuls aus der Kommunikationswissenschaft und Organisationspsychologie durch den Moderator, den Einblick in eine Befragung zum Thema Enterprise Social Networks & Interne CSR-Kommuniaktion und drittens durch einen Praxisimpuls aus einem erfolgreichen Großunternehmen, das in seiner Branche seit zehn Jahren Maßstäbe im Bereich Nachhaltigkeit setzt. Selbstverständlich wird zudem viel Raum für Fragen und Diskussion sein.

Gäste:
  • Stephan Bongwald, Nachhaltigkeitsbeauftragter Barmenia Versicherungen
  • Prof. Dr. Holger Sievert, Head of Media School, Hochschule Macromedia, Köln
  • Lucie Schepputat, Santander Consumer Bank & Alumni Hochschule Macromedia, Mönchengladbach
Moderator: Riccardo Wagner, Inhaber BetterRelations & Leiter AK CSR-Kommunikation (DPRG und DNWE)


4.3 Employer Branding

Der Workshop verschreibt sich einerseits der Frage, ob CSR-Image und -Kultur als Teil der Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber tragen? Andererseits, welche Komponenten von CSR besonders einflussreich sind, um die Unternehmenskultur und -wahrnehmung zu beeinflussen und aendern.

Gäste:
  • Dr. Sven Laumer, Universität Bamberg
  • Ralf Weinen, Leiter Research, A&B One Kommunikationsagentur GmbH
  • Herbert Arthen, Pressesprecher dm-drogerie markt
Moderation: Dr. Tim Breitbarth, University of Bournemouth, UK & Prof. Dr. Lars Rademacher, Hochschule Darmstadt


4.4 Konsumentendialog

Kaum ein Unternehmen, das sich der Nachhaltigkeit verschrieben hat, kann heute auf einen Stakeholder-Dialog verzichten, um seine Geschäftspolitik auf die Bedürfnisse der Umwelt abzustimmen. Die Formen des Dialoges mit den Kunden sind vielfältig, die Verwertung der daraus gewonnenen Erkenntnisse insbesondere für Nachhaltigkeitsausrichtung ebenso. Zu den „Königsdisziplinen“ in diesem Bereich gehört es, die Kunden so in das eigene Geschäftsmodell einzubinden, dass hierdurch ein positiver Beitrag für die gesamte Nachhaltigkeit der Wertschöpfung erzielt wird.

Gäste:
  • Thorsten Rolfes, C&A Europe, Düsseldorf
Moderation: Dr. Frank Simon, DNWE e.V.

15.30 Uhr Rückblick & Ausklang


16.00 Uhr Ende



Veranstalter

Der Kongress wird veranstaltet durch

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