Workshop zur Nachhaltigkeitskommunikation mit Siegeln und Standards auf CSR-Kommunikationskongress in Osnabrück

Verbraucher wollen Gutes tun - und sind zunehmend bereit, dafür einen Aufpreis zu zahlen. Das hat der Handel erkannt und nutzt grüne Themen zur Absatzsteigerung. Wenn es um die Qualität von Lebensmitteln, Kleidung und Kosmetik geht, ist das Vertrauen der Konsumenten in Marken sehr hoch.

Durch die Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit von Verbraucherschützern und Medien werden soziale und ökologische Hintergründe zu einem wichtigen Thema für Verbraucher: Sie wollen nicht nur wissen, „was“ sie kaufen, sondern außerdem, „wie“ und „wo“ es produziert wurde.

Siegel und Standards sollen den Konsumenten vor dem Supermarktregal helfen, Bioprodukte und nachhaltig hergestellte Lebensmittel auf Anhieb zu erkennen. Biosiegel wirken sympathisch und werden als Qualitätsmerkmal gewertet. Mittlerweile nutzen Unternehmen eine Vielzahl von Siegeln, um ihre Produkte für Verbraucher attraktiver zu gestalten. Prof. Dr. Kai-Michael Griese von der Hochschule Osnabrück forscht unter anderem zum Schwerpunkt Nachhaltigkeitsmarketing: „Bei Konsumenten ist das Bedürfnis nach einheitlichen sowie staatlich anerkannten Nachhaltigkeitssiegeln sehr hoch.“ Er beobachtet zudem eine unübersichtliche Vielfalt: „Nur wenige Siegel wie z.B. Bioland, Ökotest oder Fairtrade schaffen es derzeit, vor allem durch Transparenz eine hohe Glaubwürdigkeit zu erzielen.“ Um die Spreu vom Weizen trennen zu können, benötigen Verbraucher eine transparente Nachhaltigkeitskommunikation – Sind die Standards hinter dem Siegel für sie erkennbar und nachvollziehbar, fällt die Wahl öfter auf ein ökologisch wertvolles Produkt.

Auf dem zweiten CSR-Kommunikationskongress in Osnabrück findet am 10. November der Workshop „Informieren und Verkaufen?! Nachhaltigkeitskommunikation mit Standards und Siegeln“ im Zentrum für Umweltkommunikation der Bundesstiftung Umwelt statt. Dabei werden Barbara Stocker von der Verbraucherinitiative Label Online und weitere Gäste die Notwendigkeit sowie die praktische Umsetzung glaubwürdiger Nachhaltigkeitsstandards ausloten.

Text: Julian Khodadadegan, Hochschule Osnabrück

Veranstalter

Der Kongress wird veranstaltet durch

DPRG


Unterstützt durch den Partner

DPRG

Gefördert durch

DPRG

Sponsoren





























Partner







Medienpartner



































Folgen Sie uns

 

Veranstalter

image

image

image