Banking on bullshit

Banking on bullshit

Banking on bullshit: Indifferences toward truth in corporate social responsibility

David M. Herold, Vienna University of Economics and Business, Vienna, Austria

Timo Dietrich, Griffith Business School, Griffith University, Brisbane, Australia

Tim Breitbarth, Swinburne University of Technology, Melbourne, Australia

 

Abstract

Purpose: This article attempts to identify and deconstruct bullshit in banks’ corporate social responsibility (CSR) communication in order to advance the management rhetoric research space, which has been characterised by an indifference to truth and meaning.

Design/methodology/approach: We provide a typology of bullshit phenomena overview in the banking sector and follow the McCarthy et al.’s (2020) C.R.A.P. framework from to showcase how bullshit can be comprehended, recognised, acted against and prevented.

Findings: This paper puts a spotlight on written and spoken language to detect bullshit in banks’ CSR statements. It provides actionable insights into how stakeholders can act against and prevent bullshit statements from occurring in the future.

Research limitations/implications: Future research is warranted to assess the use of still imagery, events and video materials in corporate communications and non-financial reporting. Further rigorous assessment of actual CSR initiatives must be undertaking to assess claimed contributions.

Practical implications: Monitoring mechanisms and independent assurance statements prepared by authorised third parties may strengthen the motivation and ethicality of CSR activities.

Originality/value: This viewpoint is the first to follow the C.R.A.P framework and critically assess indifferences toward truth in banks’ CSR communications.

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Über das DNWE

Über das DNWE

Das Deutsche Netzwerk Wirtschaftsethik (DNWE)

Das DNWE wurde im Mai 1993 in Bad Homburg gegründet. Mitglieder des gemeinnützigen Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Gegenwärtig sind mehr als 600 Mitglieder registriert, darunter viele Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Kirchen und Wissenschaft. Die Geschäfte werden von einem ehrenamtlichen Vorstand geführt. Ihm steht ein Kuratorium mit Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft beratend zur Seite.

Das DNWE ist ein nationaler Verband des European Business Ethics Network (EBEN), das 1987 in Brüssel gegründet wurde und sich um die Förderung des interkulturellen Dialogs über Fragen der Wirtschafts- und Unternehmensethik bemüht. EBEN hat derzeit über 1.100 Mitglieder in 20 Ländern. EBEN unterhält Kontakte zu allen wichtigen internationalen Vereinigungen im Bereich der Wirtschaftsethik. Das DNWE verfolgt das Ziel, den Austausch von Gedanken und Ideen über ethische Fragen des Wirtschaftens zu fördern und wirtschaftliches Handeln ethisch zu orientieren, um zur Lösung von moralischen Dilemmasituationen im wirtschaftlichen Wettbewerb beizutragen.

Im Sinne des Netzwerkgedankens treffen sich Vertreter und Vertreterinnen der Wissenschaft, z.B. aus den Bereichen Volks- und Betriebswirtschaft, Philosophie, Theologie, Recht, Psychologie, der Praxis, z.B. Unternehmer, Manager, Wirtschafts- und Sozialpolitiker und der Verbände, Kirchen, Interessengruppen und Medien. Zu diesem Zweck fördert und unterstützt das DNWE alle Anstrengungen von Unternehmen, Verbänden und Institutionen, die auf die praktische Umsetzung moralischer Grundsätze und Ansprüche in Wirtschaftsfragen abzielen.

Daniela Matysiak; Foto: ©Carlos Albuquerque / KYOCERA Document Solutions Deutschland GmbH

Programm 2015

Programm des 2. Deutschen CSR Kommunikationskongress 2017

Programm 2015

Programm des 1. Deutschen CSR Kommunikationskongresses

Tag 1, 12.11.2015

  • 16.30 – 17.30 Uhr – Altstadtführung (Teilnehmerzahl begrenzt)
  • 17.45 Uhr – Empfang in der IHK Osnabrück (Teilnehmerzahl begrenzt)
  • 19.00 Uhr – Get Together in der Hausbrauerei Rampendahl (Selbstzahler)

Tag 2, 13.11.2015

  • 9 Uhr – Begrüßung durch den AK und die DBU
  • 9.05 Uhr – Grußwort Benedikt Bünker, BMAS
  • 9.15 Uhr – Keynote
  • 9.45 Uhr – Q & A zur Keynote/Diskussion
  • 10.00 Uhr – Frühstückspause
  • 10.30 Uhr – Workshopstream 1
  • 12.00 Uhr –  Mittagspause
  • 13.00 Uhr – Podiumsdiskussion
  • 14.30 Uhr – Kaffeepause
  • 15.00 Uhr – Workshop-Stream 2
  • 16.30 Uhr – Abschluss und Zusammenfassung der Ergebnisse

 

Workshops

Die Workshops

Der Workshopphase des Kongresses wird durch einen Workshopstream am Vormittag und einen am Nachmittag bestimmt. Inhaltlich teilen sich die Workshop in drei Themenbereiche aus

1. CSR-Kommunikation als Veränderungsagent (interner Fokus)

WS 1: Interne CSR Kommunikation

Die Rolle von Unternehmen als „Corporate Citizen“ im Sinne der Corporate Social Responsibility (CSR) steht seit Jahren im Fokus mehrerer Veröffentlichungen und Veranstaltungen. Dabei beschäftigen sich Kommunikationswissenschaftler, -experten und -praktiker meist mit der externen CSR Kommunikation von Unternehmen. Der entscheidenden Rolle der internen Kommunikation bei der Umsetzung von CSR wurde bislang vergleichsweise wenig Aufmerksamkeit sowohl in der Fachpresse als auch in der angewandten Forschung gewidmet. Der Workshop wird diese Lücke durch die Behandlung folgender Kernfragen versuchen zu schließen: Welche Herausforderungen und Chancen bringt die Vermittlung von CSR für die interne Kommunikation mit sich? Welche Hindernisse und Risiken gibt es bei der Umsetzung und wie kann diese gelingen?

Wir bauen dabei auch auf die Impulse von Praktikern, die die Diskussion anregen und befruchten sollen. So freuen wir uns die Vaillant Group als Gast begrüßen zu können und als Vertreter des KMU-Sektors die MICE  Portal GmbH.

WS-Leitung: Nicole Roschker, (PwC) Riccardo Wagner (BetterRelations) 

WS 4: Wertemanagement und Wertekommunikation,

Soll die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung nicht zufällig und beliebig sein, sondern geplant und auf den Unternehmenszweck abgestimmt, so muss sie in den Werten des Unternehmens begründet sein. Wie schafft man es aber aus der Fülle der Angehörigen eines Unternehmens mit ihren jeweils eigenen, individuellen Werten so etwas wie „Unternehmenswerte“ zu definieren und im Alltag Wirklichkeit werden zu lassen? Welche Rolle spielen Instrumente, Strukturen, Prozesse oder sogar Zertifikate dabei? Reicht nicht der „tone from the top“? Wie wirkt Kommunikation nach innen und außen und in welchen Bereichen sind die Resultate besonders augenfällig? Diese und andere Fragen diskutieren wir mit Vertreter von Unternehmen ganz unterschiedlicher Größenklassen und Branchen. Neben Markus Nölken, dem Geschäftsführer des mittelständischen Unternehmens Nölken Hygiene Products, wird Frau Kirsten Huthmann, Leiterin der Unternehmenskommunikation der GESOBAU AG, den Berliner „Zuhause-Experten“ mit mehr als 41.000 Wohnungen, über ihre Erfahrungen berichten.

Gäste: Markus Nölken – Nölken Hygiene Produkte, Kirsten Huthmann – GESOBAU AG

WS-Leitung: Dr. Frank Simon, Geschäftsführer der ZfW-Compliance Monitor GmbH und Mitglied im Vorstand des DNWE

 

2. Stakeholderdialog

WS 2: Einführung Stakeholderdialog/Stakeholdermanagement

Belastbare Beziehungen zu Anspruchsgruppen sind ein wesentlicher Faktor für den Unternehmenserfolg. Doch in vielen Unternehmen herrscht fast 30 Jahre nach dem Vorstellen des Stakeholder-Begriffs immer noch ein starker Fokus des Beziehungs-Managements auf Kapitalgeber und allenfalls Medien. Diese Ausrichtung wird künftig nicht mehr reichen, um dem rasanten Wandel des unternehmerischen Umfelds zu begegnen und unternehmerische Vorhaben durchzusetzen.

Die Führungsphilosophie von Unternehmen steht vor einem Paradigmenwechsel: Eine starke Shareholder-Orientierung im Management wird künftig stärker durch ein Stakeholder-Denken geprägt sein, bei dem Kapitalgeber eine, aber nicht die einzige Anspruchsgruppe sind. Denn der rasante Wandel des unternehmerischen Umfelds und die Agilität strategischer Entscheide ruft nach der Notwendigkeit, Anspruchsgruppen vor allem in Fragen der langfristigen Nachhaltigkeit frühzeitig in Strategieprozesse mit einzubeziehen, deren Ansprüche zu erkennen, ihnen zu begegnen und sie aktiv zu managen. Insbesondere die Interessen gesellschaftlicher (oft kritischer) Anspruchsgruppen werden öffentlich und teilweise hoch professionell an Unternehmen gestellt und durchgesetzt.

Dies ruft nach unternehmerischem Handeln, das durch und nicht gegen diese Interessen unternehmerischen Entscheidungen zu nachhaltiger Durchsetzungskraft verhilft.
Bislang wird Stakeholder Management in Unternehmen stark deskriptiv eingesetzt, Anspruchsgruppen werden allenfalls über unternehmerische Vorhaben informiert. Die Möglichkeiten, sie auch strategisch in Diskussions- und Entscheidungsprozesse zu integrieren, gehen jedoch weit darüber hinaus. Stakeholder sind konstitutiv für unternehmerischen Erfolg. Sie strategisch und systematisch einzubinden wird einer der entscheidenden Faktoren für ebendiesen Erfolg.

Im Rahmen des Workshops sollen unterschiedliche Modelle des Stakeholdermanagements, der Stakeholderkommunikation und der Bürgerpartizipationen im Blick auf ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit von Strategien und Investitionen diskutiert und weiterentwickelt werden.

WS-Leitung: Prof. Dr. Lars Rademacher, Hochschule Darmstadt

Gäste: Klaus Lintemeier (J&K), Antonia Wadé (AUDI), Christiane Stöhr (S&F)

WS 5: Social Media und Mobile Communication

In vielen Organisationen sind derzeit umfassende Veränderungsprozesse in Gang, bei denen es darum geht, die Dimensionen gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit in die Strategien, die Managementabläufe und die Kommunikation einzuweben. CSR-Botschaften gewinnen im Konzert der Unternehmenskommunikation an Wichtigkeit.

CSR-Kommunikation und Social Media haben wesentliche Bausteine gemeinsam: beiden geht es insbesondere um Transparenz und Dialog. Die Eigenheiten und Möglichkeiten von Social Media besser zu verstehen und mit der CSR-Praxis zu verweben ist strategisch bedeutsam. Dialogbereitschaft und die Fähigkeit die richtigen Geschichten zu erzählen ist dabei Grundvoraussetzung um Social Media-Kanäle, -Plattformen und -Konversationsströme gewinnbringend zu nutzen.

Für die meisten Kommunikatoren hierzulande ist es noch durchaus längerer Weg bis CSR und Social Media in der Breite wirklich wirksam verknüpft werden. Die Perspektivenvielfalt der Expertenbeiträge in diesem Workshop tragen jedoch zur Orientierung: durch den Dreiklang Unternehmenspraxis, NGO-Sicht und forschungsorientiertem Überblick werden die Teilnehmer aktiviert, mögliche eigene Erfahrungen und eigene organisatorische Notwendigkeiten zu überdenken und möglicherweise neu zu bewerten.

WS-Leitung: Dr. Tim Breitbarth, Bournemouth Universtity, UK

Gäste: Joachim Schöpfer (Serviceplan Corporate Reputation), Michael Herz (DFB-Online), Prof. Dr. Sabine Kirchhoff (Hochschule Osnabrück)

3. Reporting und externe Kommunikation

WS 3: Zukunft des Reporting,

CSR-Reporting ist ein grundlegendes Handlungsfeld der CSR-Kommunikation. Bei Konzernen ist es in der Regel ein etabliertes Kommunikationsinstrument. Und immer mehr mittelständische Unternehmen berichten über ihre Nachhaltigkeitsbilanz und ihre CSR-Aktivitäten – unabhängig davon, ob sie dies womöglich in Zukunft müssen, so wie dies zuletzt vor dem Hintergrund einer EU-Regulierung zur Berichterstattung diskutiert wurde.

Im Workshop sollen aktuelle Trends und Entwicklungen im Reporting aufgezeigt und diskutiert werden. Welche Standards bieten insbesondere mittelständischen Unternehmen einen Rahmen für ihre Berichterstattung? Was wird künftig im CSR-Reporting wichtiger werden – was kann vernachlässigt werden. Insbesondere soll der Nutzen von Einführungsprozess und kontinuierlichem CSR-Reporting für ein Unternehmen diskutiert werden sowie Rolle und Anforderungen an die Projektleitung in diesem Prozess beleuchtet werden. Die Fokus liegt auf praktischen Fragen des Reportings. Der Workshop startet aus einer Podiumsrunde und soll in eine Diskussion mit den Teilnehmern übergehen.

Die Podiumsrunde besteht aus:
Lisa Fiedler, Unternehmensentwicklung & CSR, VAUDE Sport GmbH & Co. KG
Yvonne Zwick, Wissenschaftliche Referentin, Deutscher Nachhaltigkeitskodex, Rat für nachhaltige Entwicklung, Berlin
Sabine Braun, Geschäftsführerin Akzente Kommunikation und Beratung GmbH

Moderation: Tobias Bielenstein, Branding-Institute AG, Bonn Interessenten am Workshop sind herzlich eingeladen, vorab Fragen, Themen und Anregungen zu schicken: Mail: bielenstein(at)branding-institute.com Twitter: @CSRKongress #WSReporting

WS 6: Media Relations und CSR Kommunikation,

Breite Zielgruppen können insbesondere über die Medien erreicht werden. Das komplexe Thema CSR muss glaubhaft und authentisch aufbereitet werden, um es für die Medien attraktiv zu machen. Der Workshop „Media Relations und CSR Kommunikation“ wird sich damit beschäftigen, wie die Kommunikation von CSR-Themen in den Medien verbessert werden kann.

Im Workshop sollen aktuelle Trends und Entwicklungen aufgezeigt und diskutiert werden: Welche Medien können mit welchen Themen bedient werden? Wie kann der Verdacht des „Green Washing“ vermieden werden? Welche Anforderungen haben die Medien an das Thema? Wie sieht eine sinnvolle Kommunikationsstrategie aus und wie kann diese umgesetzt werden? Praktische Fragen und Beispiele sollen dabei im Vordergrund stehen. Der Workshop startet aus einer Podiumsrunde (Eingangsstatements jeweils 10 min.) und soll in eine Diskussion mit den Teilnehmern übergehen.

Die Podiumsrunde besteht aus: Angelika Kotscha, Bischof + Klein GmbH & Co. KG; Dr. Elmer Lenzen, macondo publishing GmbH; Christian Schaudwet (angefragt), Neue Osnabrücker Zeitung

Moderation: Prof. Dr. Markus Große Ophoff, Fachlicher Leiter des DBU Zentrum für Umweltkommunikation und Honorarprofessor für Veranstaltungsmanagement und Nachhaltigkeitskommunikation an der Hochschule Osnabrück

 

Referenten und Gäste 2015

Referenten und Gäste beim 3. Deutschen CSR Kommunikationskongress 2019

Unsere Referenten und Gäste

Wir freuen uns auf eine Vielzahl renommierter Referenten und Gäste, die uns durch Ihre praktische Erfahrung und Know-how helfen, den Kongress für alle Teilnehmer zum Gewinn werden zu lassen. 

Grußwort:

  • Benedikt Bünker, Referent im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

    Seit März 2014 im CSR-Referat tätig, u.a. zuständig für Themen CSR-Reporting, unternehmerische Sorgfaltspflicht bei Konfliktmineralien und CSR-Preis 2014. Zuvor (seit 2010) Persönlicher Referent des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, u.a. verantwortlich für den Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Keynote:

  • Marc Winkelmann, Chefredakteur der Zeitschrift enorm – Wirtschaft. Gemeinsam. Denken.

    Wie könnte, wie sollte eine andere Wirtschaft aussehen? Diese Frage trieb Marc Winkelmann um, als er 2009, kurz nach dem Ausbruch der Finanzkrise, an der Gründung des Wirtschaftsmagazins enorm beteiligt war; seit dem Jahr 2013 leitet er die Redaktion. Zuvor hat er sich bei Gruner + Jahr zum Verlagskaufmann ausbilden lassen, beim Verlag Milchstraße volontiert, in Hamburg Politik, Geschichte und Medienkultur studiert und danach mehrere Jahre lang als freier Journalist für verschiedene Tageszeitungen, Magazine und Entwicklungsredaktionen gearbeitet.

Moderation:

  • Susanne Bergius, Journalistin & Moderatorin für Nachhaltiges Wirtschaften und Investieren

    Susanne Bergius ist seit 2004 unabhängige Journalistin und Moderatorin für Nachhaltiges Wirtschaften und Investieren in Berlin. Sie schreibt für Zeitungen, Online- und Fachmedien sowie Buchpublikationen. Seit 2009 konzipiert, organisiert und schreibt sie das monatliche „Handelsblatt Business Briefing Nachhaltige Investments“. Der Wirtschafts- und Finanzteil des Nachhaltigkeitslexikons der Aachener Stiftung stammt auch aus ihrer Feder. Susanne Bergius moderiert Workshops, Podiumsdiskussionen, Konferenzen sowie langjährige Stakeholder-Dialoge und hält Vorträge im In- und Ausland. Von 1990 bis 2003 war sie Handelsblatt-Redakteurin und Benelux-Korrespondentin in Brüssel. Die Diplom-Geographin und ausgebildete Wirtschaftsjournalistin befasst sich seit 30 Jahren mit den Wechselwirkungen von Ökonomie, Ökologie und Sozialem. Seit 2015 ist sie ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende des gemeinnützigen „Netzwerk Weitblick – Verband Journalismus & Nachhaltigkeit e.V.“.

Mittagspanel

  • Frau Prof. Dr. Ulrike Röttger, Universität Münster

    Ulrike Röttger, Jahrgang 1966, Prof. Dr. phil., Dipl.-Journ., seit 2003 Professorin für Public Relations-Forschung am Institut für Kommunikationswissenschaft der Westfäliaschen Wilhelms-Universität Münster; Arbeitsschwerpunkte im Themenfeld Public Relations/Organisationskommunikation u.a.: CSR-Kommunikation, PR-Beratung, Vertrauen und strategische Kommunikation, PR-Theorie

  • Achim Lohrie, Leiter Unternehmensverantwortung, Tchibo GmbH, Hamburg

    Achim Lohrie startete nach Abschluss seines Studiums und Referendariats der Rechtswissenschaften 1990 seine berufliche Karriere in der Otto Group. Nach diversen Führungspositionen im Themenbereich Unternehmensverantwortung machte er sich im Juli 2005 mit der Beratungsfirma RMC – Risk Management Coaching selbständig und beriet die Tchibo GmbH beim Aufbau eines Nachhaltigkeitsmanagements. Im April 2006 übernahm er die Leitung des neuen Direktionsbereichs Corporate Responsibility der Tchibo GmbH.

    In seiner Funktion als Direktor Unternehmensverantwortung steuert Achim Lohrie seitdem die nachhaltige Ausrichtung der Geschäftstätigkeit der Tchibo Gruppe. Im Fokus stehen die Durchsetzung ökologischer und sozialer Standards bei der Herstellung der Tchibo Produkte, die ökologische Optimierung der Prozesse und der Standorte, das gesellschaftliche Engagement sowie die Schaffung von Transparenz über die Unterneh-mensleistungen.

  • Dr. Andreas Novak, Vorstand Transparency International Deutschland e.V.

    Dr. Andreas Novak (geb. 1958) lebt in Berlin. Nach dem Abitur Ende der 70er Jahre folgte der Zivildienst bei amnesty international und eine Reise nach Peru. Durch diese Orientierungszeiten sei er von seinem Plan abgekommen, Bewährungshelfer zu werden. Sein Magisterstudium in Sinologie, begleitet von zahlreichen China-Reisen, schloss er 1988 ab. Aufgrund der militärischen Reaktionen auf die Tian-An-Men-Bewegung im Juni 1989 beschäftige er sich fortan mit Unternehmenskultur aus ethnologischer Perspektive mittels einer längeren Feldforschung in einem mittelständischen Unternehmen. Seit der daraus folgenden Dissertation 1993 ist er freiberuflich in der Beratung von Unternehmen im Bereich Kultur, Personal und Führung tätig. Er ist seit über zehn Jahren aktives Mitglied von Transparency Deutschland und seit Juni 2013 Vorstandsmitglied.

  • Dr. Jens Wichtermann, Direktor Unternehmenskommunikation, Nachhaltigkeitsmanagement & Politik des Heiz- und Klimatechnikspezialisten Vaillant Group

    Dr. Jens Wichtermann leitet seit 2006 die Unternehmenskommunikation des Heiztechnikspezialisten Vaillant Group, Remscheid. Seit 2011 ist er zudem für das gruppenweite Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens und seit Anfang 2013 für den Bereich Politik & Verbände verantwortlich. Von 2001 bis 2006 arbeitete Dr. Wichtermann in der Konzernkommunikation des MDAX-notierten Technologiekonzerns GEA AG. Dort verantwortete er die weltweite Medienkommunikation, die Online-Kommunikation sowie die Mitarbeiterinformation. Zudem zeichnete er für internationale Projekte des Konzerns unter anderem in Südostasien verantwortlich. Zuvor war er Lehrbeauftragter und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Würzburg.

Workshop 1 – CSR & Interne Kommunikation

  • Viola Di Carlo, Edelman

    Viola Di Carlo ist Spezialistin für die Themen Employee Engagement, CSR und storytelling und berät für Edelman Kunden in strategischen Kommunikationsfragen. Ihr Fokus liegt auf Kommunikation in Veränderungs- und Innovationsprozessen, nachhaltiger Unternehmensentwicklung sowie Community Development mit dem besonderen Anliegen, Generationen und Kulturen zu vereinen. Dabei setzt sie auf bewährte und neue Methoden des Storytellings und der medialen sowie interpersonellen Dialogführung.

  • Frederik Lippert, Senior Manager Corporate Communications, Vaillant Group

    Frederik Lippert verantwortet seit 2014 die externe Kommunikation des Heiztechnikspezialisten Vaillant Group, Remscheid. Zuvor steuerte er drei Jahre im Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens die interne und externe CSR- Kommunikation. Von 2008 bis 2011 war Frederik Lippert bei Ketchum Pleon, einer der führenden Kommunikationsberatungen Europas tätig. Dort betreute er Kunden aus den Bereichen Informationstechnologie, Automotive, Verwaltung, Versicherung und Energie. Zuvor arbeitete er für das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie in der angewandten Nachhaltigkeitsforschung.

  • MICE Portal GmbH – Josephine Gräfin von Brühl, Inhaberin; Sophie von Brühl, Referentin Personal und CSR Beauftragte

    Gräfin Josephine von Brühl startete ihre Karriere in der Hotellerie und arbeitete dort mehrere Jahre im Verkauf. 2000 fiel die Entscheidung sich selbstständig zu machen und startete zunächst in der klassischen Hotelvermittlung. Sie gründete 2000 die Hotel Business Services e.K. in Attenkirchen. Nach den ersten erfolgreichen Jahren kam man schnell zum Entschluss die manuelle Abwicklung von Veranstaltung durch moderne Software zu unterstützen. 2005 wurde zunächst für interne Zwecke das MICE Portal entwickelt. Aufgrund der großen Nachfrage bei Kunden wurde nach und nach der Schwerpunkt auf den Softwarebereich verlagert und das MICE Portal kontinuierlich zu einem der führenden Portalen weiterentwickelt. Seither gilt sie an Initiator von innovativen Ideen. 2013 schloss die Powerfrau ihr Masterstudium in Event Management erfolgreich ab. Von Beginn an stand Frau von Brühl die Förderung von jungen Veranstaltungskaufleuten am Herzen, so stellt sie jährlich mindestens zwei Auszubildenden in das Unternehmen ein. Dieses Engagement wird auch in ihrem Ehrenamt deutlich, seit 2000 ist sie Prüferin und Referentin an der IHK. 2010 wurde Josephine von Brühl dann zu Senatorin der Wirtschaft ernannt. 2014 eröffnete sie eine Niederlassung in Berlin und Anfang 2015 in Bonn, jedoch ist ganz klar das Headquarter bleibt in der Hallertau.

    Sophie von Brühl wurde 1989 in München geboren. Nach ihrem Abitur zog sie mit 19 Jahren nach Leipzig, um dort ihren Bachelor in Theologie zu absolvieren. Da sie während des Studiums eine besondere Leidenschaft für Ethik entwickelte und sie sich mehr Bezug zu aktuellen Themen in Politik und Wirtschaft wünschte, entschied sie sich für den Masterstudiengang Religion – Wirtschaft – Politik an der Universität Zürich. Den Studienschwerpunkt legte sie dort auf Themen der Wirtschafts- und Unternehmensethik, zu dem sie auch ihre Masterarbeit verfasste. Aktuell arbeitet sie seit Januar 2015 in der MICE Portal GmbH als CSR- und Personalbeauftrage, mit einem momentanen Schwerpunkt auf interne Strukturen, wie der internen Kommunikation.

Workshop 2 – Einführung Stakeholderdialog

  • Klaus Lintemeier, Lintemeier Stakeholder Relations

    Klaus Lintemeier hat mehr als 25 Jahre Berufserfahrung, darunter als Leiter Unternehmenskommunikation und Pressesprecher der Stadtwerke Hannover AG (enercity) und als Geschäftsführender Gesellschafter bei Deekeling Arndt Advisors in Communications GmbH. Im Jahr 2012 gründete Klaus Lintemeier die Beratungsgesellschaft Lintemeier Stakeholder Relations mit Büros in München, Berlin und Wien. Zugleich begleitet er als Consulting Partner bei Johanssen + Kretschmer Strategische Kommunikation GmbH Top-Entscheider in Unternehmen und Institutionen bei politisch und strategisch komplexen Fragestellungen. Seine Schwerpunkte liegen in der strategischen Beratung, im Stakeholder Management sowie in der Change-Kommunikation.

  • Dr. Antonia Wadé, AUDI

    Dr. Antonia Wadé ist Mitglied des Managements der AUDI AG und verantwortet seit 2012 die Kommunikation zu Corporate Responsibility. Sie begann ihre Laufbahn bei dem Premium-Automobilhersteller im Bereich Finanzkommunikation und Finanzanalytik, ab 2004 war sie Projektleiterin im Audi Forum Ingolstadt. Im Bereich Corporate Responsibility ist sie unter anderem für das Thema Stakeholder-Management zuständig.

  • Christiane Stöhr, Scholz & Friends

    Christiane Stöhr leitet seit 2007 die CR-Beratung Scholz & Friends Reputation. Sie war langjähriges Mitglied der Geschäftsleitung der Internet-Agentur Pixelpark, bevor sie als Senior-Consultant zu Scholz & Friends und später als Mitglied des Vorstands zum Wagniskapitalgeber Venturepark wechselte. Seit 2003 ist sie als CR-Beraterin für große und mittelständische Unternehmen tätig. Neben der Strategieentwicklung sind CR-Kommunikation sowie die Konzeption und Umsetzung von Corporate-Citizenship-Projekten ihre Schwerpunkte. Christiane Stöhr moderiert und begleitet Dialogprozesse zu Nachhaltigkeit in Unternehmen. In Seminaren und Workshops gibt sie ihre CR-Expertise weiter.

Workshop 3 – Zukunft des Reporting

  • Lisa Fiedler, Unternehmensentwicklung & CSR, VAUDE Sport GmbH & Co. KG

    Lisa Fiedler ist bei VAUDE für das GRI-Reporting verantwortlich und baut derzeit einen strukturierten Stakeholderdialog auf. Weiterhin ist sie für den Unternehmensziele Prozess inklusive Monitoring zuständig und berichtet direkt an die Geschäftsführung. Lisa Fiedler hat Volks- und Betriebswirtschaft in Universität Bayreuth, Göttingen und Groningen studiert.

  • Yvonne Zwick, Wissenschaftliche Referentin, Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung

    Dipl. theol, Jg. 1976, studierte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg katholische Theologie mit dem Schwerpunkt christliche Gesellschaftslehre und Moraltheologie. In der Geschäftsstelle des Rates für Nachhaltige Entwicklung ist sie verantwortlich für die Themen nachhaltiger Konsum und Lebensstile, unternehmerische Verantwortung (Corporate Social Responsibility), sozialethische Investments (SRI) und die Rats-Initiative Deutscher Nachhaltigkeitskodex.

  • Sabine Braun, Geschäftsführerin Akzente Kommunikation und Beratung GmbH

    Sabine Braun hat 1993 akzente kommunikation und beratung GmbH gegründet und den Fokus von Beginn an auf Umwelt, Nachhaltigkeit und Verantwortung gelegt. Seither berät sie große und mittelständische Unternehmen, begleitet sie bei Strategieprozessen, im Reporting, bei Projekten des gesellschaftlichen Engagements und beim Stakeholderdialog. Außerdem hat Sabine Braun für Ministerien und Verbände zahlreiche Leitfäden zum Nachhaltigkeitsmanagement verfasst, Veranstaltungen und Dialogprozesse moderiert. Ihre Erfahrungen gibt sie in Vorträgen und in der Lehre weiter: im Masterstudiengang „Sustainable Marketing & Leadership“ der Hochschule Fresenius und an der Bayerischen Akademie für Werbung.

Workshop 4 – Wertemanagement und Wertekommunikation

  • Markus Nölken, Nölken Hygiene Produkte

    Markus Nölken ist geschäftsführender Gesellschafter der Nölken Hygiene Products GmbH. Der 1982 gegründete Private-Label-Hersteller ist spezialisiert auf Feuchttücher, Stilleinlagen und kosmetische Pflegeprodukte. Markus Nölken ist interessiert an neuen Wegen mit Blick in die Zukunft. Sein Antrieb ist die Frage, was kann man anders machen. Im Fokus dessen steht der Mensch als Mittelpunkt, die Natur als Lebensraum und die Ökonomie als Motor.

  • Kirsten Huthmann, GESOBAU AG

    Kirsten Huthmann leitet seit 2009 die Unternehmenskommunikation des städtischen Berliner Wohnungsunternehmens. Neben einem Markenbildungsprozess für die Großsiedlung Märkisches Viertel, für den die GESOBAU mehrfach ausgezeichnet wurde, baute sie u.a. die Nachhaltigkeitskommunikation des Wohnungsunternehmens auf und entwickelte deren erste Nachhaltigkeitsberichte. Als Projektleiterin des betrieblichen Gesundheitsmanagements wie des Wertemanagements hat sie die Aufgabe übernommen, Mitarbeiter wie Führungskräfte gleichermaßen für strategische Veränderungsprozesse im Miteinander zu begeistern.

Workshop 5 – Social Media und Mobile Communication

  • Joachim Schöpfer, geschäftsführender Partner Serviceplan Corporate Reputation

    Joachim Schöpfer ist geschäftsführender Partner von Serviceplan Corporate Reputation, der Agentur für Reputations- und Nachhaltigkeitskommunikation innerhalb der Serviceplan Gruppe. Sein Schwerpunkt ist es, strategische Prozesse so zu führen, dass sich Reputations- und Nachhaltigkeitsthemen in wirkungsvolle und markenadäquate Kommunikation übersetzen lassen.

    Seine Motivation für die Gründung von Serviceplan Corporate Reputation: Wenn rund ein Viertel des Umsatzes von Unternehmen vom guten Ruf abhängt, sollte es auch ein Angebot an Kommunikationsdienstleistungen geben, das hierbei wirksam unterstützen kann. Mit zwei innovative Studien, dem Corporate Reputation Score (CRS) und dem Sustainability Image Score (SIS), hat er Instrumente entwickelt, die Unternehmen und Organisationen dabei unterstützen, Reputations- und Nachhaltigkeitsthemen in praktische Marketing- und Unternehmenskommunikation zu übersetzen.

  • Michael Herz, Geschäftsführer DFB-Online GmbH

    Michael Herz war zehn Jahre lang Journalist (hauptsächlich bei der Saarbrücker Zeitung), bevor er 2001 in die Direktion Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit des Deutschen Fußball-Bundes wechselte. Seit Juni 2009 ist der diplomierte Sportwissenschaftler Geschäftsführer der im gleichen Jahr gegründeten DFB-Online GmbH. Sie „bündelt alle Online-Aktivitäten des DFB und überzeugt mit innovativen und erfolgreichen Projekten im Internet und auf mobilen Endgeräten.“

  • Prof. Dr. Sabine Kirchhoff, Institut für Kommunikationsmanagement, Hochschule Osnabrück

    Sabine Kirchhoff ist seit 2009 Professorin für Presse- und Medienarbeit an der Hochschule Osnabrück. Davor arbeitete die ausgebildete Journalistin mehr als zwei Jahrzehnte in Medienredaktion und der Öffentlichkeitsarbeit, zuletzt von 2006 bis 2009 als Kommunikationsmanagerin bei der Stadt Osnabrück im Fachbereich Kultur.

 

Workshop 6 – Media-Relations und CSR-Kommunikation

  • Angelika Kotscha, Bischof + Klein GmbH & Co. KG

    Angelika Kotscha studierte Chemie mit Schwerpunkt Chemische Umwelttechnologie an der Fachhochschule Münster. Seit 1996 ist sie bei Bischof+Klein in der Abteilung Umweltschutz/Sicherheit tätig. 1999 wurde sie Gruppenleiterin und Umweltmanagementbeauftragte. Sie ist ausgebildete Fachkraft für Arbeitssicherheit und war von 2003 bis 2012 auch als Sicherheitsingenieurin und seit 2006 als REACH-Beauftragte im Unternehmen tätig. Als Nachhaltigkeitsmanagerin koordiniert sie seit 2011die B+K Nachhaltigkeitsteams, erstellt den B+K Nachhaltigkeitsbericht inkl. der EMAS Umwelterklärung, berät Kunden und vertritt das Unternehmen bei Verbänden.

  • Christian Schaudwet (angefragt), Neue Osnabrücker Zeitung

    Christian Schaudwet schreibt über Wirtschaftsthemen in der neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) und koordiniert die NOZ-Wirtschaftszeitung „Die Wirtschaft“. Er war Zentral- und Osteuropakorrespondent des Magazins WirtschaftsWoche und sammelte in Berlin Erfahrungen in Politikberatung und Öffentlichkeitsarbeit.

  • Dr. Elmer Lenzen, macondo publishing GmbH

    Dr. Elmer Lenzen studierte an den Universitäten Münster, Bochum und San José (Costa Rica). Zunächst arbeitete er als freier Journalist, unter anderem für die Verlagsgruppe Handelsblatt, den Deutschen Fachverlag sowie epd Entwicklungspolitik. 1998 gründete Elmer Lenzen die Mediengruppe macondo (heute macondo publishing GmbH), die er seitdem als geschäftsführender Chefredakteur leitet. Elmer Lenzens Themenschwerpunkte sind Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeit. So lehrte er darüber hinaus an der Universität Münster und ist auch als Referent und Moderator tätig.

 

Referenten und Gäste 2017

Referenten und Gäste beim 3. Deutschen CSR Kommunikationskongress 2019

Referenten und Gäste (2017)

Wir freuen uns auf eine Vielzahl renommierter Referenten und Gäste, die uns durch Ihre praktische Erfahrung und Know-how helfen, den Kongress für alle Teilnehmer zum Gewinn werden zu lassen. 

 

 

Empfang im Friedenssaal des Rathauses der Stadt Osnabrück – Keynote

  • Prof. Götz W. Werner, Geschäftsführer, Gründer dm-drogerie markt

    Jahrgang 1944, ist Gründer und inzwischen Aufsichtsrat von dm-drogerie markt. 1973 eröffnete er den ersten Markt in Karlsruhe. Inzwischen arbeiten europaweit mehr als 55.000 Menschen bei dm. Götz W. Werner ist Mitglied mehrerer Aufsichtsräte und Beiräte national und international operierender Unternehmen. Von 2003 bis 2010 war er Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmertum (Entrepreneurship) an der Universität Karlsruhe. Bis heute ist er Gastprofessor an der Alanus Hochschule.

    Für seine betont antiautoritäre Unternehmensführung, die Schaffung zahlreicher Arbeits- und Ausbildungsplätze und sein soziales Engagement wurde Götz W. Werner mehrfach ausgezeichnet: Mit dem Verdienstorden 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland, dem Deutschen Gründerpreis, dem Erich Fromm-Preis und vielen anderen Ehrungen.

    Mit seinem Buch „Einkommen für alle“ hat Götz W. Werner 2006 eine Diskussion über ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) für jeden Bürger entfesselt. Es folgten weitere Bücher und Essays. Heute wird des Thema europaweit in allen gesellschaftlichen Schichten diskutiert. Auf der Internetseite www.unternimm-diezukunft.de ist sein Engagement für das BGE ausführlich dokumentiert.

    In seiner Biographie „Womit ich nie gerechnet habe“ blickt Götz W. Werner auf seinen Lebensweg zurück. Jüngst erschienen ist sein Buch „Sonst knallt’s!“, das er zusammen mit den Bestsellerautoren Marc Friedrich und Matthias Weik verfasst hat. Die Autoren erläutern darin, warum eine Neuordnung unseres Steuer-, Sozial- und Finanzsystems dringend nötig ist und zeigen Wege auf, wie wir mit einem bedingungslosen Grundeinkommen endlich jedem ein menschenwürdiges Leben ermöglichen können.

 

Vortrag Freitag 9.00 Uhr

  • Prof. Dr. Markus Große Ophoff, Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

    Prof. Dr. Markus Große Ophoff war nach Studium und Promotion im Fach Chemie in Aachen und Bristol am Umweltbundesamt in Berlin tätig. Seit 1997 ist er bei der DBU in Osnabrück für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Seit 2001 leitet er das DBU – Zentrum für Umweltkommunikation. Er ist Honorarprofessor für Veranstaltungsmanagement und Nachhaltigkeitskommunikation an der Hochschule Osnabrück.

 

Vortrag Freitag 9.15 Uhr

  • Dr. Holger Hoff, Senior Scientist am Stockholm Environment Institute und am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung.

    Dr. Holger Hoff arbeitet unter anderem zu Planetary Boundaries, Environmental Footprints, integriertem Management natürlicher Ressourcen (“Nexus”), nachhaltigen Produktions- und Konsummustern, Klimaanpassung, SDG Implementierung und Science-Policy Dialogen.

    Daneben berät er die deutsche und schwedische Entwicklungszusammenarbeit zu Klima- und Nachhaltigkeitsfragen.Zuvor hat er eine Reihe internationaler Forschungsprogrammen geleitet und für verschiedene think tanks sowie auch für den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) gearbeitet. Sein regionaler Arbeitsschwerpunkt liegt zur Zeit in der MENA Region.

 

Podium: Mythos Greenwashing? – Grenzen und Pflichten der CSR-Kommunikation / Freitag 09.45 Uhr

  • Prof. Dr. Dr. Peter Seele

    Peter Seele (geboren und aufgewachsen in Osnabrück) ist Professor für CSR und Wirtschaftsethik an der Universität der italienischen Schweiz in Lugano. Studium und Promotion in Philosophie und Wirtschaftswissenschaften. Zwei Jahre tätig als Unternehmensberater in Frankfurt (Main), danach PostDoc am KWI Essen und Assistenzprofessor an der Universität Basel. Seit 2011 tätig in Lugano in den Studiengängen Corporate Communication und Marketing. Dort auch Leiter des Ethics and Communication Law Center zu Fragen der Regularisierung und Harmonisierung von CSR, insbesondere CSR Berichte. Forschungsschwerpunkte: Greenwashing, Digitale CSR und XBRL, CSR reporting und allgemeine Ethik.

    Letzte Bücher:
    „Der Markt“ existiert nicht – Aufklärung gegen die Marktvergötterung; 2017: Seele, P.; Zapf, C.L. (mit J. Hörisch, C. Weber-Berg)
    Die Rückseite der Cloud – Eine Theorie des Privaten ohne Geheimnis. 2017: Seele, P.; Zapf, C.L. (mit B. Cottier)

  • Dr. Jens Marquardt, Leiter Unternehmenskommunikation, Holcim (Deutschland) GmbH

    Seit 2006 verantwortet Dr. Jens Marquardt die interne und externe Unternehmenskommunikation der Holcim (Deutschland) GmbH, einem Tochterunternehmen des weltweit größten Baustoffproduzenten LafargeHolcim Ltd. Er ist Pressesprecher und verantwortet ferner Aktivitäten in den Bereichen Nachhaltigkeit & CSR, Branding und Marketingkommunikation. Zudem ist er seit gut fünf Jahren als geschäftsführender Vorstand der gemeinnützigen Stiftung Steine-Erden-Bergbau und Umwelt aktiv.
    Dr. Jens Marquardt hat nach einer kaufmännischen Ausbildung in Göttingen Betriebswirtschaftslehre studiert und dort im Jahr 2000 zum Thema „Corporate Foundation als PR-Instrument“ promoviert. Von 2001 bis 2002 war er als Projektleiter für den Burda-Verlag in München und Offenburg tätig. Später übernahm er von 2002 bis 2006 Fach- und Führungsverantwortung in der Unternehmenskommunikation des weltweit agierenden Familienkonzerns Haniel in Duisburg.

 

Workshop 1.1 Nachhaltigkeitskommunikation im Mittelstand

  • Ralf Lokay, Geschäftsführer, Druckerei Lokay e.K.

    Ralf Lokay, Jahrg. 1967, Geschäftsführer der Druckerei Lokay e.K., Reinheim Odw.
    1991, im Alter von nur 24 Jahren, hat er das Familienunternehmen gekauft und erfolgreich neu ausgerichtet. Seitdem führt er die Druckerei mit großem Engagement in eine nachhaltige Zukunft. Unter seiner Ägide hat sich das Unternehmen dem umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Drucken verschrieben und sich zu einer der führenden Umweltdruckereien weiterentwickelt.

  • Norman Elmers, Geschäftsentwicklung Polarstern GmbH

    Norman Elmers arbeitet in der Geschäftsentwicklung von Polarstern, dem ersten gemeinwohlzertifizierten Energieversorger in Deutschland. Er ist Ansprechpartner für Vertriebs- und Unternehmenskooperationen. Die Ausrichtung von Polarstern als Social Business prägt dabei sein Handeln beim Aufbau von Partnerschaften mit anderen Unternehmen, Organisationen und Vereinen. Angestrebt werden wertebasierter Kooperationen mit dem Ziel, gemeinsam den gesellschaftlichen Wandel hin zum gemeinwohlorientierten Wirtschaften voranzutreiben. Dazu gehört auch die Pionierarbeit von Polarstern im Energiemarkt u. a. in der dezentralen Stromversorgung durch Mieterstrom sowie die ganzheitlich ökologische Gasversorgung. Studiert hat Norman Elmers Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Bochum und Dundee (Schottland).

1.2 Nudges – Wie Konzerne strategische CSR-Themen anstoßen

  • Daniela Blaschke, Volkswagen AG

    Daniela Blaschke beschäftigt sich mit Politischer Strategie und Kommunikation im Bereich Außenbeziehungen und Nachhaltigkeit der Volkswagen AG. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählt vor allem die selbstkritische Kommunikation mit Stakeholdern. Derzeit schließt sie ihre Promotion zu „CSR als Irritationsmanagement“ an der Freien Universität Berlin ab. Zuvor studierte sie Publizistik- und Kommunikationswissenschaften, Politikwissenschaften und Kultur- und Medienmanagement in Berlin und Oslo. Sie pendelt zwischen Berlin und Wolfsburg.

  • Astrid Aupperle, Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft Deutschland

    Astrid Aupperle ist Leiterin Gesellschaftliches Engagement bei Microsoft Deutschland. Bereits seit 2008 arbeitet sie für das Unternehmen, seither verantwortete sie verschiedene Bereiche der Unternehmenskommunikation. Unter anderem agierte Aupperle seit 2011 auch als PR Lead Employer Branding und hat mit der Positionierung dazu beigetragen, dass Microsoft als einer der besten Arbeitgeber in Deutschland ausgezeichnet wurde. Von 2013 an leitete sie als Senior PR Manager Corporate Communications die Kommunikation des Standortes „Microsoft Berlin“, 2016 wechselte Aupperle dann in ihre heutige Funktion. Das Gesellschaftliche Engagement von Microsoft Deutschland erstreckt sich insbesondere auf den Bildungsbereich mit Initiativen und Projekten und fördert damit Kompetenz und Teilhabe in der digitalen Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft. Preisgekrönte Beispiele sind die Initiativen Code your Life und Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache.

1.3 Nachhaltigkeitskommunikation von start-ups und kleinen Unternehmenn

  • Willem Bulthuis, Global High-Tech Executive, Business Angel and Board Advisor

    Willem Bulthuis ist seit 30 Jahren im internationalen Technologiesektor tätig, in Silicon Valley und in Europa. Nach weltweiten Führungspositionen, u. a. als Vorstand, CTO und globalen Vertriebsleiter, bei den Unternehmen Philips Electronics, NXP Semiconductors, Giesecke & Devrient und secunet Security Networks AG ist er jetzt als Business Angel und Beirat für High-Tech und nachhaltige Startups, als Private Equity Advisor und als Board Advisor für Großunternehmen in den Bereichen Digitalisierung und Corporate Venturing tätig.

    Willem ist Founding Partner von TCF Partners, fokussiert auf Finanzierung und Management von Kapital-intensive Ventures im Nachhaltigkeitsbereich in der Wachstumsphase. Er ist Business Angel Beirat bei BAND (Business Angels Netzwerk Deutschland). Er ist u.a. Co-Founder von sustainabill und Investor & Board Member bei Verso Globe, zwei Sustainability Management Start-ups.

    Sein Fokus ist auf Themen wie Sustainability, Smart Energy, Mobility & Logistics, Smart Agriculture, Smart Factory, Connected Car und Cyber Security. Er bringt dabei seine lange Erfahrung in Industrien wie Automotive, Consumer Electronics, Semiconductors, Media, Telecom, Payment und IT Security ein.

  • Martin Jaehnert, binee | enabling recycling of e-waste, Leipzig

    Martin Jaehnert, 32, ging nach dem Abitur in Dresden zunächst “zum Daimler” ans Band und dann für einen Freiwilligendienst nach Moldawien, um neben zwei weiteren Sprachen auch Dankbarkeit zu lernen. Er gründete neben dem Lehramtsstudium den Schülerpaten Berlin e.V. mit, inzwischen in vier Städten erfolgreich, und schloss ein Wirtschaftsingenieurwesenstudium an, das er beim BMW Elektrofahrzeugprojekt „project i“ abschloss. Im ersten Job nach dem Studium bereitete er in Toulouse den Erstflug des Airbus A350 im Qualitätsmanagement Flügel mit vor. Zurück in Deutschland zog es ihn zum Gegenteil von Qualitätsmanagement: dem Design Thinking. Mit dem Design-Thinking-Denkansatz “think wild” Schwung gründete er zunächst mit Freunden das DDR-Modelabel „dreiklang“ neu und gewann mit dem Konzept der regionalen Textilwertschöpfung und kurzen Lieferketten unter anderem den Sächsischen Umweltpreis. Dann machte sich mit einem internationalen Team an die Lösung des Müllproblems durch eine niedrigschwellige, nutzerzentrierte, belohnende Problemstoffrücknahme. Die ersten binees („Tönnchen“) funktionieren erfolgreich im Bereich Elektro-Rücknahme, die nächsten Anwendungsfälle sind in Vorbereitung.

1.4 Nachhaltigkeitskommunikation im öffentlichen Sektor

  • Andreas Skrypietz, Leiter des Projektes „Die Modernisierungsbündnisse“ der DBU (Deutsche Bundesumweltstiftung)

    Studium der Sozialwissenschaften in Göttingen, nach einigen Jahren Berufspraxis im Medienbereich und einem Auslandsaufenthalt Ausbildung zum Zimmerer, Meisterprüfung und Ausbildung zum Energieberater. Seit 2009 zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der DBU, aktuell Projektleiter.

  • Dr. Elmer Lenzen, macondo GmbH

    Dr. Elmer Lenzen studierte an den Universitäten Münster, Bochum und San José (Costa Rica). Zunächst arbeitete er als freier Journalist, u.a. für die Verlagsgruppe Handelsblatt, den Deutschen Fachverlag sowie epd Entwicklungspolitik. 1998 gründete Elmer Lenzen die Mediengruppe macondo (heute macondo publishing GmbH), die er seitdem als geschäftsführender Chefredakteur leitet. Seit 2017 ist er GRI Stakeholder Councellor (GRI SC) für die Region Europa und Zentralasien. Seine Themenschwerpunkte sind Entwicklungspolitik und CSR Management. Darüber hinaus lehrt er an Universitäten und Hochschulen und ist auch als Referent und Moderator tätig.

Workshop 2.1 Storytelling

  • Joachim Schöpfer, geschäftsführender Partner Serviceplan Corporate Reputation

    Joachim Schöpfer ist geschäftsführender Partner von Serviceplan Corporate Reputation, der Agentur für Reputations- und Nachhaltigkeitskommunikation innerhalb der Serviceplan Gruppe. Sein Schwerpunkt ist es, strategische Prozesse so zu führen, dass sich Reputations- und Nachhaltigkeitsthemen in wirkungsvolle und markenadäquate Kommunikation übersetzen lassen.

    Seine Motivation für die Gründung von Serviceplan Corporate Reputation: Wenn rund ein Viertel des Umsatzes von Unternehmen vom guten Ruf abhängt, sollte es auch ein Angebot an Kommunikationsdienstleistungen geben, das hierbei wirksam unterstützen kann. Mit zwei innovative Studien, dem Corporate Reputation Score (CRS) und dem Sustainability Image Score (SIS), hat er Instrumente entwickelt, die Unternehmen und Organisationen dabei unterstützen, Reputations- und Nachhaltigkeitsthemen in praktische Marketing- und Unternehmenskommunikation zu übersetzen.

  • Marco Voigt, Green Window

    Marco Voigt studierte Fahrzeugtechnik an der HTW in Berlin und begann seine Karriere bei der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Er ist einer der Gründer des größten deutschen privaten Postunternehmens PIN AG. Später arbeitete er viele Jahre als Berater für die EU und deutsche Ministerien. 2008 wechselte er in den Medienbereich und initiierte den mittlerweile bedeutendsten europäischen Umweltpreis, die GreenTec Awards. Er entwickelte auch neue Geschäftsthemen u.a. für die Deutsche Messe, Messe München. Jüngst gründete er mit NENA, Rea Garvey, Michael Börnicke, Hubertus Hoffmann, Florian Kohler das Berliner Start-Up Green Window. Mit der 2017 gegründeten adidas nahen Agentur act GREEN geht er zusammen mit Thomas Merz und Josephine Garvey das Thema sustainable events an.

  • Alfred Jansen, Leiter Unternehmens- und CSR-Kommunikation, iglo Deutschland

    Seit 2014 verantwortet Alfred Jansen die Bereiche Unternehmens-, Marken-, Produkt- und Nachhaltigkeitskommunikation bei iglo Deutschland. Im Bereich CSR liegt der Schwerpunkt auf einer thematisch verständlichen Ansprache der Konsumenten. Ziel ist dabei, akademische Kommunikationsbarrieren abzubauen und auch weniger interessierte Menschen inhaltlich zu erreichen. Zuvor war Alfred Jansen lange Jahre u.a. als Geschäftsführer in verschiedenen PR-Agenturen, bspw. Pleon, A&B One oder Edelman, tätig. Nach seinem Studium zum Diplom-Volkswirt startete er zunächst auf der Unternehmensseite in den Sektoren Energiewirtschaft, Umwelttechnik und Maschinenbau. Heute vertritt Alfred Jansen das Unternehmen iglo in verschiedenen Organisationen und ist Mitglied des Kuratoriums des CSR-Forums.

2.3. Unternehmensverantwortung in der Bürgerwahrnehmung

  • Prof. Dr. Ulrike Röttger, Westfälische Wilhelms-Universität, Münster

    Dr. Ulrike Röttger ist Professorin für Public Relations-Forschung am Institut für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Sie studierte Journalistik an der Universität Dortmund und promovierte zum Dr. phil. an der Universität Zürich. Am Wissenschaftlichen Institut für Beratung und Kommunikation (WIBK) Paderborn wurde sie zur systemischen Organisationsberaterin ausgebildet. Seit mehr als 15 Jahren ist Ulrike Röttger als Gutachterin, Dozentin und Beraterin für Unternehmen und Non-Profit-Organisationen tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Unternehmensverantwortung und CSR-Kommunikation, Hochschule-Kommunikation, Vertrauen und strategische Kommunikation, Kommunikationsberatung.
    Aktuell leitet sie u.a. das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Forschungsprojekt „Unternehmensverantwortung im öffentlichen Diskurs“ (https://www.uni-muenster.de/Kowi/forschen/projekte/unternehmensverantwortung-im-oeffentlichen-diskurs.html).

  • Doreen Adolph-Selke, M.A., Westfälische Wilhelms-Universität, Münster

    Doreen Adolph-Selke ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-geförderten Forschungsprojekt „Unternehmensverantwortung im öffentlichen Diskurs. Differenzen und Ko-Orientierung der Verantwortungsurteile von Unternehmen, Medien und Bürgern“ (Leitung Prof. Dr. Ulrike Röttger) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. In ihrem Promotionsprojekt beschäftigt sie sich mit dem Thema Unternehmensverantwortung aus Sicht von NGOs.
    Nach ihrer Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau (IHK) u.a. beim Internationalen Filmfest Emden-Norderney studierte sie Kommunikations- und Medienwissenschaft und Communication Management an der Universität Leipzig. Ihre Bachelorarbeit zur Kommunikation historisch gewachsener Werte sowie ihre Masterarbeit zum Framing der Presseberichterstattung bei Unternehmensübernahmen wurden mit dem Günter-Thiele-Preis für exzellente Abschlussarbeiten ausgezeichnet. Neben ihrer Ausbildung sammelte sie weitere berufspraktische Erfahrungen als Junior Consultant in einer Leipziger Agentur für Kommunikations-Controlling sowie in Praktika bei den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (u.a. Generaldirektion).

Workshop 3.1 Pressearbeit und CSR-Kommunikation

  • Bernhard Schwager, Robert Bosch GmbH

    Bernhard Schwager studierte von 1980 bis 1985 Technische Chemie an der Fachhochschule Nürnberg. Zwischen 1985 und 2005 war er zuerst als Umweltschutzbeauftragter eines Werkes und später als Referent für die Unternehmensreferate Umweltschutz und Technische Sicherheit der Siemens AG tätig, anschließend wechselte er zur Robert Bosch GmbH. Im Mai 2006 wurde Schwager zum Präsidenten des Verbandes der Betriebsbeauftragten für Umweltschutz e.V. (VBU) und im Mai 2008 zum Obmann des Ausschusses Umweltmanagementsystem/Umweltaudit im deutschen Institut für Normung (DIN NAGUS) gewählt. Seit Januar 2009 hält er einen Master der Umweltwissenschaften und ist Autor bzw. Mitautor verschiedener Bücher und Artikel. Schwager ist innerhalb der Zentralabteilung Arbeits-, Brand- und Umweltschutz als Leiter der Geschäftsstelle Nachhaltigkeit von Bosch tätig. In dieser Funktion ist er unter anderem Ansprechpartner für die verschiedenen Stakeholdergruppen und treibt Nachhaltigkeitsthemen voran. Dazu vertritt der Umweltwissenschaftler das Unternehmen in verschiedenen nationalen (B.A.U.M., DIN, DNWE, FCI, VBU) und internationalen Organisationen (ISO, Global Compact, GISR, GRI) und Industrieverbänden (BDI, econsense, ZVEI).

  • Christiane Grefe, Redakteurin DIE ZEIT

    Christiane Grefe, geboren 1957 in Lüdenscheid, studierte an der Deutschen Journalistenschule und Politikwissenschaft in München. Sie war freie Journalistin bei Natur, Geo Wissen und beim Magazin der Süddeutschen Zeitung und arbeitet seit 1999 als Reporterin für die ZEIT. Sie hat mehrere Bücher geschrieben, zuletzt „Global Gardening. Bioökonomie – neuer Raubbau oder Wirtschaftsform der Zukunft?“ im Antje Kunstmann Verlag, München 2016. Sowie: „Was Sie da vorhaben, wäre ja eine Revolution – Ein Streitgespräch über Wachstum, Politik und eine Ethik des Genug“, oekom Verlag, München 2016

  • Dr. Peter Seeger, Hochschule Darmstadt

    Dr. Peter Seeger ist Professor für Kommunikationswissenschaft an der Hochschule Darmstadt. Ein Arbeitsschwerpunkt ist die mediale Vermittlung des Themas Nachhaltige Entwicklung.

  • Prof. Dr. Torsten Schäfer, Hochschule Darmstadt

    Prof. Dr. Torsten Schäfer lehrt Journalismus an der Hoschule Darmstadt mit den Schwerpunkten Texten und Storytelling sowie Umweltjournalismus und mediale Nachaltigkeit. Er leitet die Redaktion von Grüner-Journalismus.de und arbeitet weiterhin als Naturautor und Reporter für verschiedene Medien.

3.2 Nachhaltigkeitsreporting – Sind Standards der Garant für Qualität?

  • Dr. Gerd Scholl, IÖW

    Dr. Gerd Scholl, Jahrgang 1966, ist seit über 20 Jahren in der Nachhaltigkeitsforschung tätig. Er ist Diplom Volkswirt und wurde zum Thema Nachhaltigkeitsmarketing promoviert. Er ist Senior Researcher und Leiter des Forschungsfelds „Unternehmensführung und Konsum“ im Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Seine Arbeitsschwerpunkte sind nachhaltiges Konsumverhalten und Nachhaltigkeitsmarketing sowie Unternehmensverantwortung. Er hat das „Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2015“ von IÖW und future, bei dem knapp 120 Nachhaltigkeitsberichte von Großunternehmen und KMU bewertet worden sind, als Projektleiter betreut. In selbiger Funktion betreut er aktuell ein Vorhaben, bei dem es darum geht zu untersuchen, wie die betroffenen Unternehmen in Deutschland mit den Anforderungen aus dem „CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz“ umgehen.

  • Sabine Braun, akzente kommunikation und beratung GmbH

    Sabine Braun hat 1993 akzente kommunikation und beratung GmbH gegründet und den Fokus von Beginn an auf Umwelt, Nachhaltigkeit und Verantwortung gelegt. Heute berät akzente mit 25 Experten große und mittelständische Unternehmen, begleitet sie bei Strategieprozessen, im Reporting, bei Projekten des gesellschaftlichen Engagements und beim Stakeholderdialog. Außerdem hat Sabine Braun für Ministerien und Verbände zahlreiche Leitfäden zum Nachhaltigkeitsmanagement verfasst, Veranstaltungen und Dialogprozesse moderiert. Ihre Erfahrungen gibt sie in Vorträgen und in der Lehre weiter: an der Hochschule Fresenius, der Universität Bayreuth und der IHK Akademie Feldkirchen.

3.3 Social Media

  • Dr. Meike Gebhard, Utopia.de

    Dr. Meike Gebhard ist promovierte Umweltökonomin und arbeite bis 1995 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Von 2000-2008 war sie als Head of E-Business beim internationalen Fachverlag Reed Elsevier plc tätig. Seit 2008 ist sie Geschäftsführerin von Utopia.de, mit mehr als 2 Millionen Nutzern monatlich Deutschlands führende Internetplattform für nachhaltigen Konsum. Meike Gebhard ist Expertin in den Bereichen Nachhaltigkeitsstrategie, Social Media und Verbraucherkommunikation.

3.4 Informieren und Verkaufen?! Nachhaltigkeitskommunikation mit Standards und Siegeln

  • Karen Wendt, Positive Impacts Investing and Finance

    Karen Wendt hat über 20 Jahre Erfahrung im Investmentbanking und gilt als ausgewiesene Expertin für Beherrschung von Umwelt- und gesellschaftlichen Risiken, Nachhaltige Finanzierung und Positive Impact Investing. Als Mitbegründerin der Äquatorprinzipien “The Equator Principles”, deren Vorstand, sie 7 Jahre angehörte, führte sie viele Stakeholderdialoge, Konfliktklärungen und Risikobewertungen durch. Sie veränderte und entwickelte Frameworks, im Bereich Risiko und Wirkung für Unternehmen sowie in internationalen Gremien (OECD, Weltbank, UNEP) nachhaltig mit. Sie publizierte bereits zahlreiche Artikel im Bereich Äquatorprinzipien, Risikomanagement, Integriertes Reporting, Rating, Stakeholderdialoge und Responsible Investmentbanking, Risk Management Frameworks and Positive Impact Investing sowie Value Chains. Sie ist Lektorin an verschiedenen Universitäten, Key Note Speaker und Firmenberaterin im Bereich Impact Investing, International Finance und Verhaltensökonomie. Ihre Anthologie Responsible Investment Banking (www.responsible-investmentbanking.com) erschien 2015 im Springer Wissenschaftsverlag (auf deutsch: CSR und Investmentbanking). Die Forschung und Entwicklung machbarer Ansätze zur Institutionalisierung von Impact Investments ist ihr höchstes Anliegen.

  • Barbara Stocker, Referentin für Nachhaltigkeit bei der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.

    Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt auf der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Label-Informationsportal www.label-online.de. Auf der umfangreichen Datenbank sind Beschreibungen und Bewertungen zu über 700 Produkt- und Dienstleistungssiegeln in 16 Kategorien für Verbraucher abrufbar. Barbara Stocker hat Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft in Marburg und Bologna sowie Nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit an der TU Kaiserslautern studiert.

  • Claudia Brück, ist geschäftsführender Vorstand für Kommunikation, Politik und Kampagnen bei Transfair e.V.,

    dem Verein zur Förderung des Fairen Handels in der Einen Welt. Im Juni 2015 wählten die 33 Mitgliedsorganisationen erstmalig in der Vereinsgeschichte einen hauptamtlichen Vorstand für fünf Jahre.
    Die Regionalwissenschaftlerin für Lateinamerika ist nach mehrjähriger Tätigkeit als Journalistin bereits seit 1999 für TransFair im Einsatz. Als Pressesprecherin und Leitung der Bereiche Kommunikation und Politik setzte sie immer wieder neue Impulse in der Kommunikations- und Kampagnenarbeit. Seit 2012 ist Claudia Brück stellvertretende Geschäftsführerin und verantwortlich für strategische Kommunikation, entwicklungspolitische Positionierung und die Zusammenarbeit mit dem zivilgesellschaftlichen und entwicklungspolitischen Stakeholdern.
    Mehrjährigen Auslandserfahrung sowie verschiedene Partnerbesuche in Lateinamerika und Afrika rücken die Bedürfnisse der Menschen in den Partnerorganisationen im globalen Süden in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Seit 2015 arbeitet sie im Projektteam für Fairtrade-Textilien mit, begleitete 2016 die Einführung des Fairtrade-Textil-Standards und besuchte jüngst im Februar ‘17 Textilfabriken in Bangladesch.

Workshop 4.1 Politik und Nachhaltigkeitskommunikation

  • Martin Oldeland, Mitglied des Vorstands von B.A.U.M. e.V.

    Dipl.-Kfm. Martin Oldeland ist Mitglied des Vorstands von B.A.U.M. e.V. Er engagiert sich seit zwei Jahrzehnten für nachhaltiges Wirtschaften und ist u.a. Mitglied der Jury der GreenTec Awards und des Deutschen CSR-Preises sowie Beirat des Cradle to Cradle e.V.

  • Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2° – Deutsche Unternehmer für Klimaschutz in Berlin

    Als studierte Stadt-, Verkehrs- und Umweltplanerin arbeitete Sabine Nallinger 20 Jahre lang in wissenschaftlichen und praxisorientierten Projekten an zukunftsweisenden Konzepten für Großstadträume, umweltverträgliche Regional-, Stadt- und Verkehrsplanung sowie Mobilitätsmanagement. Sie war sowohl für die Landeshauptstadt München, als auch für die Stadtwerke München tätig. Dort leitete sie den Bereich Forschung und Entwicklung und verantwortete zahlreiche Forschungs- und Kooperationsprojekte auf europäischer und nationaler Ebene. Darüber hinaus leitete sie die Gesamtkoordination Elektromobilität, in deren Rahmen sie zum Schluss ihrer Tätigkeit bei den Stadtwerken München unter anderem ein nationales Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums realisierte.

    Seit 2008 sitzt sie im Münchener Stadtrat für Bündnis 90/Die Grünen und betreut dort vor allem energie-, stadtentwicklungs- und verkehrspolitische Themen. 2014 kandidierte sie für das Amt der Oberbürgermeisterin. Sie ist gewähltes Mitglied im Hauptausschuss des Deutschen Städtetags und im Verkehrs- und Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Städtetags.

  • Barbara Küppers, Leiterin Lobbyarbeit bei terre des hommes

    Barbara Küppers, Jahrgang 1961, ist gelernte Soziologin und Journalistin. Sie leitet beim internationalen Kinderhilfswerk terre des hommes die Lobbyarbeit zu den Themen Kinder im Krieg, Flucht und Migration, ökologische Kinderrechte und Kinderarbeit. Ein Schwerpunkt seit Mitte der 90er Jahre ist es, die Ausbeutung von Kindern zu beenden und dafür sowohl politisch Verantwortliche, als auch Handelsunternehmen und Zulieferer zu gewinnen.

Workshop 4.2 CSR und Interne Kommunikation

  • Stephan Bongwald, Nachhaltigkeitsbeauftragter Barmenia Versicherungen

    Stephan Bongwald ist seit 2008 für die Nachhaltigkeitskommunikation der Barmenia zuständig. Seit 2012 koordiniert er das Umweltmanagementteam und seit 2014 den Nachhaltigkeitsbeirat.

    Sein Anliegen: ”Wenn jeder (Mitarbeiter) bei seiner Tätigkeit automatisch wirtschaftlich handelt, sozial denkt und umweltbewusst agiert, dann haben wir die vermeintlich vierte Säule der Nachhaltigkeit richtig angewendet: DIE KOMMUNIKATION.”

    Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann, folgte das BWL-Studium an der FH Düsseldorf mit den Schwerpunkten Handel und Kommunikation sowie ein depak-Studium zum PR-Berater. Nach Tätigkeiten in den Bereichen Internet und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verschrieb er sich dem Thema Nachhaltigkeit.

    Die Barmenia wurde 1904 gegründet und zählt zu den großen unabhängigen Versicherungsgruppen in Deutschland. Seit Jahren zeichnet sich der Allspartenversicherer durch nachhaltiges Wirtschaften, soziales Engagement und Umweltbewusstsein aus. >

Workshop 4.3 Employer Branding

  • Ralf Weinen, Leiter Research, A&B One Kommunikationsagentur GmbH

    Ralf Weinen leitet den Bereich Research bei A&B One. Der Dipl.-Psychologe (Jg. 1967) verfügt über langjährige Erfahrungen in der qualitativen Markt- und Medienforschung, unter anderem als Senior-Projektleiter bei rheingold – Institut für qualitative Markt- und Medienanalysen. Er war dabei für eine Vielzahl namhafter Unternehmen tätig, unter anderem aus den Bereichen Food und Getränke, Konsumgüter, Finanzdienstleistungen, IT/TK, Handel und B2B. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Alltags- und Kulturforschung, Image-, Produkt und Kommunikationsanalysen, Zielgruppen- und Trendforschung, Mitarbeiterbefragungen und die Quantifizierung qualitativer Befunde.

    http://forum-wirtschaftsethik.de/wie-misst-man-eigentlich-integritaet/

  • Herbert Arthen, Pressesprecher dm-drogerie markt

    Herbert Arthen ist gelernter Bankkaufmann, Soziologe und Journalist mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung. Seit 1989 ist er Pressesprecher von dm-drogerie markt.

    1995 gründete er die Full-Service-Agentur Arthen Kommunikation in Karlsruhe mit dem Ziel, seine Leistungen neben dm-drogerie markt auch anderen Unternehmen und Institutionen zugänglich zu machen. Seither berät er Kunden langfristig und kontinuierlich bei der strategischen Planung, Konzeption, Gestaltung und Durchführung interner und externer Kommunikationsaufgaben.

    Heute arbeiten rund 100 Mitarbeiter an Kommunikationskonzepten für Kunden wie dmdrogerie markt, die Globus Holding, die Stadt Karlsruhe den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV), den Club für moderne Markt-Methoden (MMM), die Volksbank Karlsruhe, zahlreiche Betriebskrankenkassen, sowie pro bono für die Schülerakademie, Karlsruhe und die „Offene Gesellschaft“, Berlin.

  • Sven Laumer, Universität Bamberg

    Sven Laumer ist wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen. Er beschäftigt sich im Rahmen seiner Forschung am CHRIS mit dem Einsatz von Informationssystemen zur Unterstützung von Aufgaben im Personalwesen von Unternehmen. Er ist Mitautor der beiden Studienreihen „Recruiting Trends“ und „Bewerbungspraxis“, berät Unternehmen hinsichtlich der Gestaltung des Personalbeschaffungsprozesses und hält Vorträge auf Kongressen sowie Seminaren über den Einsatz von IT in der Personalbeschaffung sowie zur Nutzung von Social Media (Social Influence).

    Er ist Zweitautor des Studie “Employer Branding und Personalmarketing – Ausgewählte Ergebnisse der Recruiting Trends 2017 und der Bewerbungspraxis 2017”, die von Monster Worldwide Deutschland in Auftrag gegeben wurde.

Workshop 4.4 Konsumentendialog

  • Thorsten Rolfes, C&A Europe, Düsseldorf

    Thorsten Rolfes, geboren 1961 in Hamburg, ist seit 2000 Head of Corporate Communications von C&A Europa. Nach Abschluss der Führungskräfteausbildung im Jahr 1988 war er in verschiedenen Funktionen innerhalb des Unternehmens tätig. 1998 wurde er Leiter der neugeschaffenen Abteilung Kommunikation von C&A Deutschland und übernahm in 2000 auch die europäische Verantwortung für diesen Bereich.

  • Nicole Franken, Kommunikationsberatung

    Nicole Franken ist selbständige Kommunikationsberaterin, Buchautorin, Trainerin und Dozentin. Ihre Schwerpunkte sind Nachhaltigkeit, Veränderung sowie Führungskommunikation. Im Mai 2017 erschien beim oekom Verlag ihr Buch „Corporate Responsibility in the clothing industry. From a consumer’s perspective“. Nach einem Politikstudium und Auslandsaufenthalten absolvierte Nicole Franken einen MBA und war seit 2002 für das Bankhaus Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA, das Institut der deutschen Wirtschaft Köln und die Deutsche Telekom AG tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Köln. .

    www.nicole-franken.de